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Neujahrsvorsätze, die sogar du einhältst

Alle Jahre wieder hast du dir zu Silvester für‘s gute Gewissen noch schnell den einen oder anderen Neujahrsvorsatz vorgenommen. Wer sein „nie wieder rauchen“ vom letzten Jahr in „nie wieder rauchen – diesmal aber wirklich“ upgedatet hat, hat eigentlich eh schon verloren. Weil es uns mit den Neujahrsvorsätzen aber genauso geht, haben wir uns ein paar ausgedacht, die sogar du einhältst.

Nutze Car-Sharing-Dienst seltener

Ich weiß, mit irgendwas zwischen 29-35 Cent pro Minute sind Car2Go oder DriveNow wirklich nicht teuer. Aber verdammt, es summiert sich! Ich habe mich vor einiger Zeit bei einem Car-Sharing-Dienst angemeldet und obwohl ich gefühlt alle alltäglichen Wege ohnehin mit den Öffis fahre, kommt trotzdem eine ordentliche Summe am Ende des Monats zusammen.

Also wer das Gefühl hat, das eine oder andere Mal darauf verzichten zu können und eigentlich nur aus Bequemlichkeit mit einem Auto fährt – hier spart ihr euch wirklich Geld, das ihr bei der nächsten Party gleich wieder in euren Rausch investieren könnt.

Miste dein Facebook-Profil aus

Es ist der ewige Kampf gegen die eigene Freundesliste – man lernt neue Leute kennen, befreundet sich auf Facebook und irgendwann hat man keine Ahnung mehr wer er oder sie ist bzw ihr habt sie seit gefühlten 100 Jahren nicht mehr gesehen und auch keinen Lust, irgendetwas daran zu ändern. Ich habe es seit Kurzem hinter mir und es war ein ganzer Nachmittag Arbeit, das gebe ich zu. Aber es hat sich gelohnt – ich sehe keine Status-Updates von Ex-Bekanntschaften sondern habe mein Facebook meinen aktuellen Hobbies und Interessen angepasst. Auch einige meiner WIRKLICH peinlichen Party-Bilder habe ich von meinem Profil gekickt, sowie alle Seiten, Gruppen etc entliked, die nicht mal für Studenten vertretbar sind. Ich meine seien wir uns ehrlich – Facebook hat jeder seit er 15 ist und seither hat sich schon so einiges angesammelt, das vielleicht mal lustig war, aber heute nicht mehr zu euch passt.
Diese Ausmist-Aktion dauert zwar ein Weilchen, eignet sich aber perfekt für einen Kater-Samstag mit Freunden, denn dann habt ihr garantiert alle was zu lachen!

Verkaufe deinen alten Krempel

Studenten sind das Synonym für „spätestens am Monatsende pleite“. Mehr Familienbeihilfe gibt’s nicht, mehr als ein Werkstudentenjob ist meistens nicht drinnen und die Eltern pumpen auch nicht gerne nach. Da zwar der Öl-Preis fällt, das aber nicht für Bier und die Miete gilt, brauchen wir eigentlich immer mehr Geld als wir haben. Deshalb schaut euch mal in eurer Wohnung oder in eurem alten Kinderzimmer um, ob ihr etwas findet, das ihr verkaufen könnt. Ich weiß, ihr hängt an dem Krempel, aber ein paar Euro extra sind eine geile Sache. Wenn ihr beispielsweise seit einer Ewigkeit nicht mehr Fahrrad gefahren seid und es in Zukunft wahrscheinlich auch nicht mehr werdet, stellt es einfach ins Internet. Ebay, Willhaben, Shpock etc sind da immer eine gute Anlaufstelle.

Schwöre den Gratis-Zeitungen ab

Ich weiß, dass da amüsante Dinge drinnen stehen, die man in einer richtigen Zeitung nicht findet, aber ihr seid alt und gebildet genug, um eine anständige Zeitung zu lesen. Also tut eurem Hirn einen Gefallen und ladet euch für die langweilige Zeit in der Bim ein Hörbuch runter oder die App einer seriösen Zeitung. So nutzt ihr die Zeit richtig.

Entdecke Europa

„Tja Reisen ist ja eine coole Sache, aber als Student kann man sich das nicht leisten.“ Nope! Wir haben mittlerweile 2016 und dank Urlaubsguru, Ryanair und Hostels ist ein Städtetrip übers Wochenende absolut leistbar geworden. Legt auf das Weihnachtsgeld von Oma und Opa noch ein paar Euro drauf und ihr könnt die Großstädte Europas erkunden. Mehr als Handgepäck braucht ihr für 3 Tage auch nicht und wer statt von Schwechat aus, über Bratislava fliegt, kommt wirklich günstig überall hin. Statt das ganze Wochenende auf der Couch zu chillen und sich zu ärgern, dass ihr viel zu viel Kohle beim Feiern rausgehauen habt, packt euch drei Unterhosen ein und fliegt übers Wochenende nach Berlin, Amsterdam oder Rom. So kommt ihr 2016 auch mit kleinem Budget quer durch Europa.

Erweitere deinen Horizont

Wer sich jetzt denkt „Don’t Wanna Know – auf den Opernbesuch sch*ß‘ ich“, sollte trotzdem weiterlesen. Keine Angst, wir nötigen euch nicht zu drittklassigen Sportveranstaltungen oder den klassischen Opern von Verdi. Natürlich hat jeder Hobbies und Interessensgebiete, aber es gibt halt auch Dinge, die ihr euch maximal einmal jährlich für euren Partner zum Jahrestag antut.
Aber lasset euch sagen liebe Leute, Kultur beispielsweise kann unter gewissen Umständen auch spannend sein. Gönnt also eurem Wissen über Medizin und Geschichte ein Update und geht zum Beispiel in den Narrenturm oder besucht ein Kabarett im CasaNova Wien.

 

Mit diesen WannaKnow-Neujahrsvorsätzen wird 2016 ein Jahr des persönlichen Erfolgs!
Und wenn ihr das nächste Mal statt mit einem Car2Go mit der Bim in die Uni fahrt und statt der Heute-Zeitung die „Presse-App“ offen habt – denkt an uns. Und für alle die es auch heuer wieder mit dem Rauchen als Vorsatz versuchen – unser Team glaubt an euch 😉




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